Das Trauma der Maske und die schwarze Göttin

Die letzten Spielstunden in Dragon Quest VI: Wandler zwischen den Welten haben mich doch etwas geärgert. Meine Gruppe befand sich im Schloss von Modar. Neben sehr gemeinen Gegnern gab es zum Schluss einen sehr dunklen Raum in diesem Verlies. Mit der Aktivierung von einigen Schaltern war es möglich, Licht in die Finsternis zu bringen, doch der letzte Schalter war nicht einfach zu erreichen.

In diesem dunklen Raum, der nun durch die Aktivierung erhellt wurde, war der Gang sehr schmal und wendig. Selbst mit der erworbenen Helligkeit bin ich mehrmals nach unten gefallen. Die nicht vorhandene Einstellung der Kamera ist an dieser Stelle sehr schmerzhaft. Dann habe ich mich auf eine Treppe konzentriert, von der ich dachte, dass sie mich zum letzten Schalter führen würde, damit die Mitte des Raumes ebenfalls erhellt wird. Krampfhaft schickte ich die Gruppe durch die Dunkelheit, zählte meine Schritte bis zum nächsten Sturz ab, versuchte mir die Reihenfolge zu merken, aber dennoch kam meine Truppe nie weit.

Erst nach vielen Versuchen fiel mir weit unten in diesem Zimmer eine andere Treppe, die viel leichter zu erreichen war. Aus dem Frust wurde dann wieder Spielspaß, der Endgegner war keine große Herausforderung und nun darf ich einen neuen Teil der Welt erkunden, von Somnia aus.

Am 13. Februar kam The Legend of Zelda: Majora’s Mask in den Handel. Das Original besaß ich nie für Nintendo 64, da ich mich einfach vor dem Spiel fürchtete. Schon einige Momente in The Legend of Zelda: Ocarina of Time fand ich gruselig, aber dann zu wissen, dass man im Spiel unter Zeitdruck arbeitet, war der Punkt für mich, dieses Spiel nicht zu kaufen. Nun wurde mir das Spiel geschenkt und als ich schon das Cover sah, ließ es mir eiskalt den Rücken runter. Aber ich wollte fair sein, denn ich habe mich auch sehr über die Überraschung gefreut und das Spiel zumindest probieren.

Schon die ersten Sekunden in Unruhstadt haben mich total überfordert. Die Zeit schien nur zu schwinden und da ich mich nicht auskannte, lief ich wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Gegend. Langsam wurde ich dabei ruhiger und versuchte mich, zuerst auf die angegebenen Ziele zu konzentrieren. Die ersten Aufgaben waren ziemlich einfach zu erledigen, bis zum Minispiel der Bomber. Ihre Einladung habe ich eine Stunde vor dem Morgengrauen akzeptiert. Die Zeit war einfach zu kurz, ich fand nur einen der Jungen. Zum Glück konnte ich nach dem Versagen sofort ein neues Spiel wagen und schon lief alles wieder wunderbar. Zum Schluss hatte ich am Glockenturm noch einen Tag Zeit, aber ich wollte die Öffnung der Tür nicht verpassen…

Als ich dann zum ersten Mal die Tage zurückgesetzt habe, verlor ich natürlich alle meine Rubine. Das war sehr schade, vor allem weil ich in einer Truhe 50 von diesen Rubinen gefunden habe. Zum Glück habe ich kurz vor dem Eintritt in den Turm gespeichert und beim zweiten Versuch die Rubine brav in die Bank gebracht.

Mittlerweile bin ich sehr begeistert von dem Spiel. Der Druck mit der Zeit ist nicht so schlimm, wie ich es immer befürchtet habe. Natürlich ist es ärgerlich, wenn man gerade mit einem Rätsel beschäftigt ist und den Dungeon wieder verlassen muss, aber dafür stehen einem viele Möglichkeiten offen. Den ersten Boss habe ich ohne große Probleme besiegt. Sofern man die Taktik verstanden hat, kann man wunderbar seinen Attacken ausweichen. Die Feen habe ich auch schon alle gesammelt, jetzt will ich die Stadt und die äußere Umgebung erkunden, bevor ich mich in den Norden wage.

Doch das Spiel muss noch warten. Seit gestern spiele ich Hyperdevotion Noire: Goddess Black Heart. Zu diesem Spiel will ich mich noch gar nicht groß auslassen, ansonsten habe ich keinen Stoff mehr für den Testbericht. Allerdings kann ich mitteilen, dass ich sehr positiv überrascht bin. Die Spielmechanik besitzt mehr Tiefe, als ich zuvor gedacht habe. Natürlich ist das Strategie-Rollenspiel kein Fire Emblem, aber es macht auf seine Art schon etwas her. Soweit ich informiert bin, stehen einem zahlreiche Charaktere zur Verfügung. Hierbei bin ich gespannt, ob jede Figur individuell präsentiert wird.

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