Vom Flunderdrachen zum Präsidenten

Mir persönlich hat Final Fantasy XIII gut gefallen. Natürlich hebt es sich von den traditionellen Teilen der Serie ab und in den ersten Kapiteln hat mir die fehlende Bewegungsfreiheit den Spielspaß genommen. Als die Gruppe Pulse betrat, kam ich aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Diese riesige Ebene mit den zahlreichen Gegnern, die sich gegenseitig bekämpfen, die Aussicht war einfach der Wahnsinn. In diesem Moment versöhnte ich mich mit dem Spielprinzip. Die Handlung und die Charaktere empfand ich auch nicht als leblos, sondern ich wollte immer wissen, wie die Handlung verläuft.

Nach dem Ende hätte ich keine Fortsetzung mehr benötigt. Die Geschichte wurde sauber abgeschlossen. Als die Nachricht von Final Fantasy 13-2 verbreitet wurde, wollte ich zuerst nichts von dem Spiel wissen. Den ganzen Hype habe ich nicht verstanden. Ebenso erging es mir mit Lightning Returns: Final Fantasy XIII. Die arme Lightning wurde durch die Medien ziemlich hochgepusht und so nahm ich mir vor, die Spiele nicht zu kaufen.

Doch der Mensch ist schwach und ohne Wissen kann man kein Spiel als schlecht bezeichnen. Mittlerweile habe ich Final Fantasy 13-2 beendet und aktuell zocke ich Lightning Returns: Final Fantasy XIII. Dieser Teil hat mir zu Beginn sehr viel Spaß gemacht. Ja, ich war regelrecht süchtig nach dem Prinzip mit den zahlreichen Missionen. Die ablaufende Zeit bis zum Weltuntergang habe ich in den ersten Tagen sehr oft mit Chronostasis angehalten, sodass ich alle vier Hauptaufgaben am 5. Tag abschließen konnte.

Daraufhin begab ich mich an die Nebenmissionen, die ich inzwischen auch zum größten Teil beendet habe. Mir fehlt noch der Flunderdrache und “Vergessene Sünden”. Heute Morgen wollte ich den Drachen bezwingen, aber in Wahrheit hat er mich sehr schnell abserviert. Nun überlege ich, ob ich dieses Biest erst im New Game Plus vernichte, falls es einen solchen Durchgang geben wird. Das Verlies in der Wüste war schon sehr anstrengend. Die Türen, die durch die Uhrzeit versiegelt sind, haben mir kein Kopfzerbrechen bereitet, sondern die vielen Leitern. Ich war sehr froh, als ich endlich vor dem Endgegner stand. Da nun alle Überlandstraßen geöffnet wurden, werde ich in den nächsten Spielstunden die Monster ausrotten und noch einmal alle Läden aufsuchen, um weitere Garnituren zu kaufen.

Am Nachmittag habe ich mich mit Citizens of Earth beschäftigt. Das Spiel hat sehr gute und humorvolle Ansätze, ein ausführlicher Test wird bald auf JPGames.de erscheinen. Aus diesem Grund möchte ich mich noch nicht über die Spielmechanik auslassen. Zu Beginn dachte ich, dass es sich um ein kurzweiliges Rollenspiel handelt. Nach fünf Spielstunden habe ich knapp die Hälfte an Bürgern rekrutiert und bin erst im zweiten Kapitel. Es gibt sehr viele Gebiete, die man zum Teil erst komplett erkunden kann, wenn sich bestimmte Charaktere in der Gruppe befinden. Die Kämpfe sind für mich sehr zäh, sodass ich nach einigen Stunden genug von dem System habe.

Mein neuester Zugang meiner Videospielsammlung ist Dragon Quest VI: Wandler zwischen den Welten. Es war mir sehr peinlich, denn bis vor einigen Tagen wusste ich nichts von der Existenz des Titels. Das Remake für Nintendo DS ging komplett an mir vorbei. Aus diesem Grund war es eine Art Pflicht, mir das Spiel zu kaufen. Aktuell habe ich auch große Lust, wieder einen Ableger der Serie zu spielen, aber ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Die News zu Dragon Quest Heroes, von dem ich mir eine Lokalisierung für den Westen erhoffe, erinnern mich immer wieder an die älteren Teile, die für mich sehr viel Charme besitzen.

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