Shin Megami Tensei: Devil Survivor Overclocked

Entwickler: Atlus

Publisher: Atlus, Ghostlight (Europa)

Director: Shinjiro Takada

Komponist: Takami Asano

Genre: Strategie-Rollenspiel

Plattform: Nintendo 3DS

Release:

  • Japan: 1. September 2011
  • Nordamerika: 23. August 2011
  • Europa: 29. März 2013

Es ist ein ganz normaler Tag in Tokio für den namenlosen Protagonisten und für seine Freunde Atsuro Kihara und Yuzu Tanikawa. Sie verabreden sich für ein Treffen mit Naoya, dem Cousin der Hauptfigur. Doch anstatt ihn anzutreffen, erhalten die drei Jugendlichen die sogenannten COMPs, wobei es sich um modifizierte Geräte handelt, die wie ein Handheld aussehen. Neugierig untersuchen sie die neu erworbenen Objekte, bis plötzlich Dämonen auf der Bildfläche erscheinen und die drei angreifen.

Natürlich wehrt sich die Gruppe mit ihren Fäusten und nach ihrem Sieg schließen die Dämonen einen Vertrag mit ihnen. Noch sehr verwundert über diese Attacke folgen die weiteren Ereignisse Schlag auf Schlag. Zuerst erhalten sie mysteriöse E-Mails über die COMPs, die auf einen Unfall hinweisen, der im Laufe des Tages eintritt. Dann tauchen geheimnisvolle Zahlen über den Köpfen der Menschen auf, die sich mit deren Tod beschäftigen und neben den zahlreichen Angriffen der Dämonen kommt es an einem Abend zu einem Stromausfall in der Großstadt.

Der Protagonist und seine Freunde werden eingeschlossen und müssen gemeinsam um ihr Leben kämpfen. Ihre Lebensspanne läuft immer weiter ab und in Tokio bricht das reine Chaos aus. Werden die Jugendlichen den Albtraum überleben? Wer steckt hinter diesem Angriff auf der Stadt? Diese und weitere Antworten erfahrt ihr in Shin Megami Tensei: Devil Survivor Overclocked, wobei man auch lernen wird, dass eine Entscheidung über Leben und Tod richten kann.

Zustand: beendet

Fakten: Die europäischen Fans der Shin-Megami-Tensei-Serie mussten nicht nur lange auf eine Lokalisierung warten, sondern sich in den ersten Wochen nach der Veröffentlichung auch mit fürchterlichen Problemen ärgern. Mehrere Bugs verringerten eindeutig den Spielspaß. Der Befehl “Summon”, sowie Zwischenfälle im Auktionshaus führten zu Abstürze. Zudem wurden die Anwendung des Vor-und Nachnamen des Helden vertauscht, die vom Spieler eingegeben werden.

Ende Mai 2013 wurde ein Patch veröffentlicht, der die bestehenden Fehler der europäischen Version behandelte.

Fazit: Wenn ihr ein Strategie-Rollenspiel mit einer echten Herausforderung sucht, dann solltet ihr euch an diesem Titel probieren. Das Remake ist zwar angenehmer als das Original, aber man erlebt immer noch einige Momente, die frustrierend sind. Vor allem können die letzten Gefechte, je nach eingeschlagener Route, sehr schwierig sein. Leider habe ich mich für einen sehr harten Weg entschieden und viel Blut aus meiner Zunge vergossen, durch mein angespanntes Verhalten beim Spielen. Es ist nicht möglich, die Gruppe mittels Gegenstände zu heilen. Wenn sich dann mehrere Bosse des gesamten Abenteuers in den Weg stellen und die Magiepunkte der Teilnehmer erschöpft sind und zum Ende nur noch zwei Figuren leben, ganz knapp, dann möchte man am Ende nur noch weinen, wenn man den Sieg errungen hat. Hätte ich in diesem Fall einen Game-Over-Bildschirm gesehen, dann hätte ich auch geweint.

Zwar kann ich noch weitere Routen probieren, aber der erste Durchgang hat mich wirklich gefrustet, sodass ich noch nicht weiß, ob ich das Spiel jemals wieder anfassen werde.

Weitere Eindrücke findet ihr in meinem Review zu Shin Megami Tensei: Devil Survivor Overclocked.

Quellen: Wikipedia, JPGames.de

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