Mein Leben als Zockerin

Hier soll euch keine leere Seite oder ein Beispieltext erwarten. Stattdessen möchte ich euch kurz etwas über mein Leben als Zockerin berichten. Meine ersten Erinnerungen stammen aus dem 4. oder 5. Lebensjahr. Meine Eltern setzten mich an einen Computer und ich spielte Titel, die mir eine Tante besorgte. Die erste richtige Spielkonsole war Nintendo Entertainment System. Zwar besaß ich kaum Spiele, aber da ich stundenlang Tetris oder Nintendo World Club (Superschuss!) gespielt habe, war das kein großes Problem für mich. Später folgte Super Nintendo Entertainment System in den Haushalt und es bot sich eine größere Auswahl an Spielen für mich. Einer meiner Onkel arbeitete damals in einer Videothek und brachte mir Spiele an den Wochenende mit.

Eines Tages schob ich Mystic Quest Legend in das System. Nachdem ich mit sechs oder sieben Jahren ein wenig Zeit benötigte, um die Steuerung zu verstehen, betrat ich relativ schnell den ersten Dungeon. Der Boss tötete leider meine Gruppe, die zu diesem Zeitpunkt hoffnungslos unterlevelt war. Frustriert beendete ich das Abenteuer und wollte von dem Spiel nichts mehr wissen.

Kurz danach sinnierte ich beim Einschlafen über die Inhalt des Spiels und erst da wurde mir bewusst, dass ich nicht sofort zum Endgegner rennen sollte, sondern vorher die kleinen Monster töten sollte. Also bat ich meinen Onkel, Mystic Quest Legend noch einmal mitzubringen und somit erwachte meine Leidenschaft für Rollenspiele. Ich sah mir Lufia, Terranigma, Sercet of Mana und Secret of Evermore an. Keines der Spiele beendete ich, dazu fehlte mir die Zeit am Wochenende und es dauerte auch viele Jahre, bis ich mir diese Perlen für meine Sammlung leisten konnte.

Mit den Jahren kamen immer wieder andere Systeme in meine Hände, ob Game Boy, Game Gear, Nintendo 64, GameCube, doch es folgten dazu keine Rollenspiele. Stattdessen kauften meine Eltern Jump ‘n’ Runs, für die ich immer noch keine Geduld habe. Das Genre geriet bei mir auch in Vergessenheit und so vergingen die Jahre.

Irgendwann sah ich den Sender Gameone mit seinen Clips. Dabei stach mir ein Spiel sofort in die Augen, Final Fantasy VIII. Die Grafik hat mich einfach nur umgehauen und ich wusste, dass ich diesen Titel haben muss. So kaufte ich mir eine PlayStation, mit Final Fantasy VIII und Star Ocean: The Second Story. Mit diesen Spielen verbrachte ich Wochen. Meine Sammlung wuchs, wie wild kaufte ich Rollenspiele für das System. Es folgten Wild Arms, Final Fantasy VII und weitere Klassiker. Mein ganzes Geld gab ich für dieses neu entdeckte Hobby aus. Zwar beendete ich kaum einen Titel, aber dennoch hatte ich genug Spaß.

In meinem Leben gab es zwei größere Pausen, in denen ich jahrelang keine Konsole angerührt habe. Erst Final Fantasy XIII erinnerte mich an meine Leidenschaft und seit dieser Veröffentlichung habe ich meine Sammlung an Konsolen und Videospielen stark erweitert.

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